Pegasus Germanus – „der erste Versuch“

Im August 2018 meldet sich innerhalb der AfD Niedersachsen erstmals eine Gruppe zu Wort, die für beträchtliche Unruhe im Landesverband sorgt. Sie nennt sich „Pegasus Germanus“ und zeigt schon durch diese Namensgebung deutlich, welcher innerparteilichen Gruppierung sie sich zuordnet. Unter dem Logo des „geflügelten Pferdes“ beschreibt diese „politische Interessengemeinschaft wertkonservativer Patrioten“, wie sie sich selbst bezeichnen, ihre Zielsetzung folgendermaßen: „Ziel ist es, bei der politischen Gestaltung der Zukunft unserer Heimat klare Akzente zu setzen. Diese Akzente zielen auf Heimat, Werte und Traditionen ab. Sie stellen das Deutsche in den Mittelpunkt aller Überlegungen, ohne jedoch das Ganze, die Welt, aus dem Auge zu verlieren.“
Obwohl Dietmar Friedhoff, AfD-Bundestagsabgeordneter aus Neustadt (Am Rübenberge), für den Pegasus ankündigt, keine „Gegenbewegung oder Spaltaxt in der Partei“ sein zu wollen, schlagen die Wellen hoch. Dazu trägt sicherlich auch die Ankündigung eines Oktoberfests mit Björn Höcke als Gastredner sowie von Workshops und Schulungen bei. 
Unter dem Titel „Friede in der AfD erneut gefährdet“ wendet sich die Gruppierung „Alternative Mitte“ (AM) an die Mitglieder der Partei und warnt vor dem neuen Bündnis: „Wie der Name bereits verrät, soll es sich dabei um einen direkten Ableger des von Björn Höcke geführten nationalkonservativen Flügels in Niedersachsen handeln, der damit weiter an Struktur gewinnt.“
Die AM spricht von 10 Kreisverbänden, die dem Pegasus angehören sollen. Namentlich erwähnt werden der Kreisverband Diepholz mit dem Vorsitzenden Andreas Iloff, Nienburg-Schaumburg mit Daniel Carl, Weserbergland mit Dr. Manfred Otto und Northeim mit Maik Schmitz.
Auch der Landesvorstand bleibt nicht untätig. Dana Guth, die Landesvorsitzende und eher in der AM zu verorten, trifft sich mit Dietmar Friedhoff zu einem Gespräch. Friedhoff willigt ein, Björn Höcke nicht zum Oktoberfest einzuladen. Guth verspricht, dass der Landesvorstand Höcke nach Niedersachsen einladen wird. Der Frieden scheint wieder hergestellt zu sein und Pegasus arbeitet weiter.
Insgesamt drei niedersachsenweite, gut besuchte Veranstaltungen stellen die Mitglieder des Pegasusorgateams um Dietmar Friedhoff und Andreas Iloff innerhalb von 12 Monaten auf die Beine: das 1. Oktoberfest im September 2018 in Isernhagen (Region Hannover), eine Weihnachtsfeier im Dezember 2018 in Bassum (Landkreis Diepholz) und ein 2. Oktoberfest im Oktober 2019 bei Wolfsburg. Zu diesem Zeitpunkt hat sich der Pegasus zwar angeblich bereits aufgelöst; ein Blick auf die Organisator*innen zeigt aber, dass es sich noch immer um die gleiche Gruppierung handelt.
Hauptverantwortlich für die Organisation zeigen sich Dietmar Friedhoff und Andreas Iloff, der Vorsitzende des AfD- Kreisverbands Diepholz. Während Friedhoff als Einladender auftritt, agiert Iloff als Schirmherr. Unterstützt werden die beiden von einem Organisationsteam, zu dem unter anderem die Vorsitzenden der Kreisverbände Nienburg, Wolfsburg und Hannover-Land, sowie Vorstandsmitglieder aus Braunschweig und Salzgitter gehören. Die Moderation liegt in den Händen von Rabea Shahini (AfD Braunschweig), die dabei meist von Dirk Brandes (AfD Hannover Land) unterstützt wird.
Auf den Oktoberfesten treten neben Redner*innen aus anderen Bundesländern auch weitere Kreisvorsitzende, Landtags- und Bundestagsabgeordnete der AfD auf. In Bassum ist neben Rednern wie Dubravko Mandic (wegen Beleidigung vorbestrafter AfDler aus Baden-Württemberg)  und Dennis Augustin (AfDler aus Mecklenburg-Vorpommern mit NPD-Vergangenheit) auch Dr. Klaus Eikemeyer (AfD Hannover-Land) mit einem Beitrag vertreten. Gegen Eikemeyer, der an mehreren Landesparteitagen der NPD sowie an den „Trauermärschen“ in Bad Nenndorf teilgenommen hat, wurde 2019 eine Anklage wegen Volksverhetzung erhoben, da er eine antisemitische Schrift verfasst hatte. Es ist kaum vorstellbar, dass wenigstens Teile seiner Vita und der der anderen Redner den Organisatoren nicht bekannt gewesen sein dürften. Es hat eher den Anschein, als seien diese Redner gerade wegen ihrer Ausrichtung eingeladen worden.
Nach einem erneuten Gespräch zwischen Dana Guth und Dietmar Friedhoff versichern beide, dass es keine Differenzen und keine unterschiedlichen Positionen im Landesverband mehr gebe. Damit scheint die Geschichte des Pegasus Germanus zu enden, nicht aber die des Flügels in Niedersachsen, auch wenn Dietmar Friedhoff seine Vorreiterrolle eingebüßt hat.
Hauptverantwortlich für die Organisation zeigen sich Dietmar Friedhoff und Andreas Iloff, der Vorsitzende des AfD- Kreisverbands Diepholz. Während Friedhoff als Einladender auftritt, agiert Iloff als Schirmherr. Unterstützt werden die beiden von einem Organisationsteam, zu dem unter anderem die Vorsitzenden der Kreisverbände Nienburg, Wolfsburg und Hannover-Land, sowie Vorstandsmitglieder aus Braunschweig und Salzgitter gehören. Die Moderation liegt in den Händen von Rabea Shahini (AfD Braunschweig), die dabei meist von Dirk Brandes (AfD Hannover Land) unterstützt wird.
Auf den Oktoberfesten treten neben Redner*innen aus anderen Bundesländern auch weitere Kreisvorsitzende, Landtags- und Bundestagsabgeordnete der AfD auf. In Bassum ist neben Rednern wie Dubravko Mandic (wegen Beleidigung vorbestrafter AfDler aus Baden-Württemberg)  und Dennis Augustin (AfDler aus Mecklenburg-Vorpommern mit NPD-Vergangenheit) auch Dr. Klaus Eikemeyer (AfD Hannover-Land) mit einem Beitrag vertreten. Gegen Eikemeyer, der an mehreren Landesparteitagen der NPD sowie an den „Trauermärschen“ in Bad Nenndorf teilgenommen hat, wurde 2019 eine Anklage wegen Volksverhetzung erhoben, da er eine antisemitische Schrift verfasst hatte. Es ist kaum vorstellbar, dass wenigstens Teile seiner Vita und der der anderen Redner den Organisatoren nicht bekannt gewesen sein dürften. Es hat eher den Anschein, als seien diese Redner gerade wegen ihrer Ausrichtung eingeladen worden.
Auf den Oktoberfesten treten neben Redner*innen aus anderen Bundesländern auch weitere Kreisvorsitzende, Landtags- und Bundestagsabgeordnete der AfD auf. In Bassum ist neben Rednern wie Dubravko Mandic (wegen Beleidigung vorbestrafter AfDler aus Baden-Württemberg)  und Dennis Augustin (AfDler aus Mecklenburg-Vorpommern mit NPD-Vergangenheit) auch Dr. Klaus Eikemeyer (AfD Hannover-Land) mit einem Beitrag vertreten. Gegen Eikemeyer, der an mehreren Landesparteitagen der NPD sowie an den „Trauermärschen“ in Bad Nenndorf teilgenommen hat, wurde 2019 eine Anklage wegen Volksverhetzung erhoben, da er eine antisemitische Schrift verfasst hatte. Es ist kaum vorstellbar, dass wenigstens Teile seiner Vita und der der anderen Redner den Organisatoren nicht bekannt gewesen sein dürften. Es hat eher den Anschein, als seien diese Redner gerade wegen ihrer Ausrichtung eingeladen worden.